Herzlich Willkommen auf unserer Homepage!

Liebe Degerlocherinnen und Degerlocher, liebe Gäste,

wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der SPD Degerloch. Mit unserer Homepage möchten wir uns Ihnen vorstellen. Informieren Sie sich über die Standpunkte und Meinungen der Degerlocher SPD und SPD-Bezirksbeiratsfraktion genauso wie über die Arbeit unserer Stadträtinnen und Stadträte. Lesen Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen und kommen Sie zu unseren Veranstaltungen. Sie sind herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüßen, Ihre SPD Degerloch

 

06.12.2016 in Topartikel Ortsverein

Mitgliederversammlung mit Martin Körner

 

„Stuttgart heute – Stuttgart morgen. Ziele und Wege der SPD-Gemeinderatsfraktion“ – zu diesem Thema trafen sich vor kurzem die Genossinnen und Genossen der Degerlocher SPD im Naturfreundehaus. Colyn Heinze leitete die Sitzung und beglückwünschte zunächst Stadträtin Dr. Maria Hackl zur Verleihung der Martinus-Medaille durch Bischof Dr. Gebhard Fürst im Rottenburger Bischofshaus für ihr vorbildliches Engagement in Kirche und Gesellschaft. Weiter begrüßte er die Altstadträte Ergun Can und Helmut Doka sowie den ehemaligen Ersten Bürgermeister Dr. Gerhard Lang. Vor allem freute er sich über den Referenten des Abends, den Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion Martin Körner, der anschließend das Wort ergriff.

Er stellte zunächst fest, dass Stuttgart sich als „starke Stadt“ mit über 600000 Einwohnern präsentiere, sowohl ökonomisch wie strukturell, kulturell und sozial. Eine starke Wirtschaft habe daran ebenso wie starke  Gewerkschaften wesentlichen großen Anteil. Zur Zeit gebe es darüber hinaus eine rege Bautätigkeit, u.a. mit den Großprojekten Rosenstein und S 21. Viele Menschen aus ganz Deutschland ziehe es nach Stuttgart. Hier aber würden sie konfrontiert mit den Problemen Stuttgarts, an vorderster Stelle mit der extremen Verkehrsbelastung und mit der Tatsache, dass es kaum bezahlbaren Wohnraum gebe. Hier setze die SPD-Gemeinderatsfraktion an und fordere Maßnahmen, um Wohnen wieder bezahlbar zu machen. Die Stadt müsse dazu u.a. aktiver werden beim Erwerb von Grundstücken, auch um Immobilienspekulanten das „Wasser abzugraben“. Eine Finanzierung dieser Maßnahme sei u.a. auch aus den Rücklagen der Stadt denkbar. Das „Bündnis für Wohnen“ müsse in den Wohnungsbestand investieren, um diesen wieder attraktiv zu machen. Allerdings sei klar, dass man in Stuttgart auch neue Wohnungen brauche, und hier stelle sich die Frage nach einem nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen begrenzten Flächen. Beim Thema Verkehr verlange die SPD eine massive Investition in den ÖPNV, konkret in einen Ausbau des Bus- und Bahnangebotes. Um den ÖPNV für die Menschen attraktiv zu machen, sei eine gerechtere Finanzierung notwendig. Konkret müsse der Anteil, der durch ÖPNV-Kunden finanziert werde, von ca. 60 Prozent auf 50 Prozent zurück gefahren werden und dafür der Anteil der Finanzierung durch die öffentliche Hand von 40 auf 50 Prozent erhöht werden. Und schließlich fordere die SPD für ganz Stuttgart das 1-Zonen-Ticket zu einem zumutbaren Preis von ca. 2,50 €. Stadträtin Dr. Maria ergänzte mit der Kritik, dass die Stadt in den Bereichen des Sozialen zwar vieles ankündige, dann jedoch nicht umsetze. Für das Projekt „kinderfreundliches Stuttgart“ gebe es zum Beispiel kein Geld. Für die Verbesserung des Betreuungsschlüssels für Flüchtlinge habe sie monatelang gegen Blockaden gekämpft – und es nun endlich erreicht! Trotzdem bleibe noch viel zu tun.

In der anschließenden intensiven Diskussion all dieser Themen wies der ehemalige SPD-Bezirksbeiratssprecher Klaus Kadner u.a. auf die große Bedeutung von Baugenossenschaften in der Frage der Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum hin. Auch „Degerlocher Themen“ wurden Martin Körner mit auf den Weg gegeben, u.a. dass man sich endlich eine Lösung der Verkehrsproblematik wünsche, dass die Stadt Stuttgart den Hölzelverein bei den Plänen zum Ausbau des Hölzelhauses stärker unterstützen solle und dass die Alte Scheuer endlich wieder so geführt werden solle, dass sie ein Haus für Degerlocher Vereine werde.

11.10.2016 in Veranstaltungen

Kann der Syrien-Konflikt gelöst werden? Eine Analyse der SPD auf den Fildern

 

Ein voller Saal im Jugendhaus in Degerloch – viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Degerloch und den umgebenden Stadtbezirken waren der Einladung der SPD-Filder-Ortsvereine gefolgt, um mit Alexander Stenzel, Journalist des SWR und langjähriger Nah-Ost-Korrespondent der ARD, und Rainer Arnold, dem verteidigungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, über die Situation in Nahost, speziell in Syrien, zu diskutieren.

In seinem Vortrag beschrieb Alexander Stenzel den historischen Rahmen der Konflikte im Nahen Osten. Die Grundlagen hierfür legte vor 100 Jahren bereits das Sykes-Picot-Abkommen, das nach der Zerschlagung des osmanischen Reichs im Ersten Weltkrieg in einer geheimen Übereinkunft die Interessensgebiete in Nah-Ost zwischen Großbritannien und Frankreich aufteilte. Bis zum Ende des Kalten Krieges im 21. Jahrhundert blieb die Politik in den dortigen Gebieten stark fremdbestimmt. Als kritischste Entwicklung für die heutige Situation beschrieb Alexander Stenzel, dass die syrische Regierung – zur Zeit des 2. Irak-Krieges – es Dschihadisten ermöglichte, Kämpfer, sowie Kriegsgüter über Syrien in den Irak zu schleusen. Die Strukturen, die die Terroristen in dieser Zeit in Syrien aufbauen konnten, waren eine Voraussetzung für die rasante und starke Entwicklung des IS. Mit beeindruckenden Worten umriss Stenzel auch seine persönlichen Erfahrungen in den Krisengebieten.

Rainer Arnold ging auf die aktuellen Entwicklungen ein und versuchte Lösungsansätze für ein Zurückdrängen des IS aufzuzeigen. Er betonte, welch wichtige Rolle die USA und Saudi-Arabien auf der einen und Russland und der Iran auf der anderen Seite spielen. Deutschland unterstütze die Anti-IS-Koalition durch die Aufklärungsarbeit der in Incirlik stationierten Bundeswehr-Einheit.

Ansonsten seien die diplomatischen Mittel Deutschlands zur Einflussnahme stark beschränkt, wenngleich auch Deutschland, insbesondere durch die Flüchtlingsthematik von den Auswirkungen des Bürgerkrieges in Syrien betroffen sei.

Am Ende plädierten sowohl Alexander Stenzel als auch Rainer Arnold dafür, den Blick auf die Menschen, die unter dem IS und dem Krieg in Syrien leiden, nicht zu verlieren und das humanitäre Engagement für sie weiterhin zu unterstützen und auszubauen.

15.07.2016 in Anträge

Antrag zum Hölzel-Haus im Bezirksbeirat Degerloch

 

SPD Fraktion im Bezirksbeirat Stuttgart-Degerloch                                                                              20.06.2016

 

Beschlussantrag:

 

OB Fritz Kuhn wird als gesetzlicher Vertreter der Landeshauptstadt Stuttgart gebeten, sich zusammen mit dem Gemeinderat bei der Landesregierung von Baden-Württemberg tatkräftig dafür einzusetzen, dass vom Land die notwendigen und noch fehlenden finanziellen Mittel von ca. 920 000.- Euro bereit gestellt werden,  damit die Adolf-Hölzel-Stiftung aus dem Gebäude Ahornstraße 22 in Stuttgart-Degerloch durch Umbau ein für die Öffentlichkeit zugängliches Künstlerhaus und Kulturzentrum schaffen kann.

 

 

B E G R Ü N D U N G :

 

Prof. Adolf Hölzel erhielt 1905 einen Ruf an die königlich-württembergische Kunstakademie und lehrte dort als Pionier der abstrakten Malerei und klassischen Moderne. Seine Schüler waren u.a. Ida Kerkovius, Max Ackermann, Willi Baumeister, Johannes Itten und Oskar Schlemmer. Seine wegweisende Farblehre wurde vom Weimarer Bauhaus übernommen, und dort lehrten auch zwei seiner Schüler.

 

Die im Jahr 1918 bezogene Villa in Degerloch wurde zu einem Treffpunkt der Avantgarde der Stuttgarter Kunstwelt. Die Adolf-Hölzel-Stiftung ist durch Erbschaft der Enkelin des Künstlers Eigentümerin der Villa auf der Waldau geworden und hat ihr Konzept für ein Künstlerhaus schon im Juli 2015 dem Gemeinderat vorgestellt. Dort ist das Anliegen wohlwollend aufgenommen worden.

 

Gleichwohl ist die Finanzierung bislang nicht gesichert. Der vom Gemeinderat zur Verfügung gestellte Betrag ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein und deckt höchstens die Planungskosten. Zur Begründung des Umbauvorhabens wurde der naheliegende Vergleich mit dem Museum Haus Dix in Hemmenhofen am Bodensee gezogen. Mit etwas Fantasie könnte das Künstlerhaus in Degerloch zu einem kulturellen Magnet für Stuttgart werden – in unmittelbarer Nähe des weltbekannten Fernsehturms. Der Genius loci könnte gewiss nicht besser sein, um das Lebenswerk und die Person dieses schwäbischen Ausnahmekünstlers mit internationaler Ausstrahlung zu präsentieren.

 

Adolf Hölzel verstarb 1934 und ist auf dem Waldfriedhof beerdigt, sodass ein weiterer Bezug zu Degerloch gegeben ist. Ein Adolf-Hölzel-Museum mit Atelierräumen, einer Malschule sowie Räumlichkeiten für Vorträge etc. wäre eine einmalige Bereicherung für die Landeshauptstadt und sollte deshalb mit Entschiedenheit unterstützt und auf den Weg gebracht werden.

 

 

Ulrich-Michael Weiss

Wilfried Seuberth

 

Kalenderblock-Block-Heute

Alle Termine öffnen.

18.12.2016, 16:00 Uhr - 19:00 Uhr Jahresabschlussfest
Bei unserem Jahresbschlussfest lassen wir das ereignisreiche Jahr 2015 Revue passieren und wagen einen Blick ins B …

Alle Termine

Ute Vogt - für uns im Bundestag

SPD im Gemeinderat