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Liebe Degerlocherinnen und Degerlocher, liebe Gäste,

wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der SPD Degerloch. Mit unserer Homepage möchten wir uns Ihnen vorstellen. Informieren Sie sich über die Standpunkte und Meinungen der Degerlocher SPD und SPD-Bezirksbeiratsfraktion genauso wie über die Arbeit unserer Stadträtinnen und Stadträte. Lesen Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen und kommen Sie zu unseren Veranstaltungen. Sie sind herzlich willkommen.

Mit freundlichen Grüßen, Ihre SPD Degerloch

 

21.01.2017 in Topartikel Veranstaltungen

Unterhaltsame Jahresabschluss-Feier 2016

 

Kaffee, Kuchen, Glühwein, Rosinenzöpfe, Kerzenlicht, Adventsgestecke und vieles mehr: Das Naturfreundehaus war angerichtet für die Jahresabschlussfeier 2016 der Degerlocher SPD. Schnell verging die Zeit, es gab einiges zu berichten, zu erzählen und auszutauschen. Ein ehrendes Gedenken an den verstorbenen Helmut Rüdel, einen bis zum Schluss aktiven Sozialdemokraten, stand am Anfang. Rund 40 Jahre seines Lebens hat er sich als Vorsitzender, als Kassier und als Degerlocher Bezirksbeirat für die Ziele der Sozialdemokratie eingesetzt. Er wird uns fehlen. Erinnert wurde auch an die große Ehrung für Maria Hackl, der für ihr langjähriges und vorbildliches Engagement in Kirche und Gesellschaft für soziale und gemeinwohlbezogene Anliegen durch Bischof Dr. Gebhard Fürst im Rottenburger Bischofshaus Martinus-Medaille verliehen wurde. Ebenso geehrt wurde Helmut Doka, der aus der Hand von OB Kuhn die Ehrenplakette der Stadt Stuttgart für sein ehrenamtliches Engagement im Bereich Stadtgeschichte erhielt. Diesen beiden wie auch allen anderen aktiven Genossinnen und Genossen galt ein herzlicher Dank des Vorsitzenden Wilfried Seuberth, insbesondere auch Ergun Can für seinen großen Einsatz als Kandidat bei der Landtagswahl im Frühjahr.

Höhen und Tiefen des Jahres 2016 folgten: Der „Absturz“ der SPD bei den Wahlen, die Zunahme der rechtspopulistischen und offen rassistischen Gruppierungen in Deutschland und Europa – und auch in den USA, wie die Wahl Trumps beweist. Doch es gibt auch die andere Seite: Das überragende Engagement der Mehrheit unserer Gesellschaft in den Freundeskreisen für die Flüchtlinge; dies gilt insbesondere auch für Degerloch. Und die SPD hat nächstes Jahr durchaus Chancen, sich zu verbessern, wenn sie sich auf „ihre“ Themen besinnt, den Kampf für soziale Gerechtigkeit. Dabei wollen wir unsere Kandidatin auf den Fildern, Ute Vogt, unterstützen.

Weiter erinnerte Seuberth an die Debatten in Degerloch zu den Plänen, in der Felix-Dahn-Straße einen Aldi-Laden zu bauen. Die SPD sei nicht grundsätzlich dagegen, aber unter den gegebenen Umständen sei jede Art von Bebauung an dieser neuralgischen Stelle abzulehnen.

 

Es folgte ein erster Höhepunkt der Feier: Die Ehrung langjähriger Mitglieder. Dazu gehörten 2016 [auf dem Foto von links nach rechts]: Gudrun Pampel (40 Jahre), Carsten Singer (10 Jahre), Maria Hackl (25 Jahre) und Ulrich-Michael Weiss (40 Jahre). Nicht auf dem Bild zu sehen ist Helmut Doka, dessen Ehrung für seine 50jährige Mitgliedschaft zu Beginn des neuen Jahres nachgeholt wird.

 

Anschließend wurde alle Anwesenden überrascht – von Gudrun Pampel. Sie hatte einen „Kultur-Koffer“ mitgebracht, in dem mannigfache Bilder und Dokumente lagen, die sie vorstellte. Jeder konnte sie sich genauer anschauen, die Fotos und Texte aus der „Heimat Degerloch“, aus „Kindertagen“ und allgemein „Aus der Welt von gestern“. Dabei wurden viele Erinnerungen wach und es gab regen Austausch über die Frage, inwieweit die Entwicklungen und Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte positiv oder negativ waren.

So verflog die Zeit – und am Ende konnte beim gemütlichen Plausch an den Tischen noch die eine oder andere Anekdote erzählt werden.

06.12.2016 in Ortsverein

Mitgliederversammlung mit Martin Körner

 

„Stuttgart heute – Stuttgart morgen. Ziele und Wege der SPD-Gemeinderatsfraktion“ – zu diesem Thema trafen sich vor kurzem die Genossinnen und Genossen der Degerlocher SPD im Naturfreundehaus. Colyn Heinze leitete die Sitzung und beglückwünschte zunächst Stadträtin Dr. Maria Hackl zur Verleihung der Martinus-Medaille durch Bischof Dr. Gebhard Fürst im Rottenburger Bischofshaus für ihr vorbildliches Engagement in Kirche und Gesellschaft. Weiter begrüßte er die Altstadträte Ergun Can und Helmut Doka sowie den ehemaligen Ersten Bürgermeister Dr. Gerhard Lang. Vor allem freute er sich über den Referenten des Abends, den Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion Martin Körner, der anschließend das Wort ergriff.

Er stellte zunächst fest, dass Stuttgart sich als „starke Stadt“ mit über 600000 Einwohnern präsentiere, sowohl ökonomisch wie strukturell, kulturell und sozial. Eine starke Wirtschaft habe daran ebenso wie starke  Gewerkschaften wesentlichen großen Anteil. Zur Zeit gebe es darüber hinaus eine rege Bautätigkeit, u.a. mit den Großprojekten Rosenstein und S 21. Viele Menschen aus ganz Deutschland ziehe es nach Stuttgart. Hier aber würden sie konfrontiert mit den Problemen Stuttgarts, an vorderster Stelle mit der extremen Verkehrsbelastung und mit der Tatsache, dass es kaum bezahlbaren Wohnraum gebe. Hier setze die SPD-Gemeinderatsfraktion an und fordere Maßnahmen, um Wohnen wieder bezahlbar zu machen. Die Stadt müsse dazu u.a. aktiver werden beim Erwerb von Grundstücken, auch um Immobilienspekulanten das „Wasser abzugraben“. Eine Finanzierung dieser Maßnahme sei u.a. auch aus den Rücklagen der Stadt denkbar. Das „Bündnis für Wohnen“ müsse in den Wohnungsbestand investieren, um diesen wieder attraktiv zu machen. Allerdings sei klar, dass man in Stuttgart auch neue Wohnungen brauche, und hier stelle sich die Frage nach einem nachhaltigen Umgang mit den vorhandenen begrenzten Flächen. Beim Thema Verkehr verlange die SPD eine massive Investition in den ÖPNV, konkret in einen Ausbau des Bus- und Bahnangebotes. Um den ÖPNV für die Menschen attraktiv zu machen, sei eine gerechtere Finanzierung notwendig. Konkret müsse der Anteil, der durch ÖPNV-Kunden finanziert werde, von ca. 60 Prozent auf 50 Prozent zurück gefahren werden und dafür der Anteil der Finanzierung durch die öffentliche Hand von 40 auf 50 Prozent erhöht werden. Und schließlich fordere die SPD für ganz Stuttgart das 1-Zonen-Ticket zu einem zumutbaren Preis von ca. 2,50 €. Stadträtin Dr. Maria ergänzte mit der Kritik, dass die Stadt in den Bereichen des Sozialen zwar vieles ankündige, dann jedoch nicht umsetze. Für das Projekt „kinderfreundliches Stuttgart“ gebe es zum Beispiel kein Geld. Für die Verbesserung des Betreuungsschlüssels für Flüchtlinge habe sie monatelang gegen Blockaden gekämpft – und es nun endlich erreicht! Trotzdem bleibe noch viel zu tun.

In der anschließenden intensiven Diskussion all dieser Themen wies der ehemalige SPD-Bezirksbeiratssprecher Klaus Kadner u.a. auf die große Bedeutung von Baugenossenschaften in der Frage der Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum hin. Auch „Degerlocher Themen“ wurden Martin Körner mit auf den Weg gegeben, u.a. dass man sich endlich eine Lösung der Verkehrsproblematik wünsche, dass die Stadt Stuttgart den Hölzelverein bei den Plänen zum Ausbau des Hölzelhauses stärker unterstützen solle und dass die Alte Scheuer endlich wieder so geführt werden solle, dass sie ein Haus für Degerlocher Vereine werde.

11.10.2016 in Veranstaltungen

Kann der Syrien-Konflikt gelöst werden? Eine Analyse der SPD auf den Fildern

 

Ein voller Saal im Jugendhaus in Degerloch – viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Degerloch und den umgebenden Stadtbezirken waren der Einladung der SPD-Filder-Ortsvereine gefolgt, um mit Alexander Stenzel, Journalist des SWR und langjähriger Nah-Ost-Korrespondent der ARD, und Rainer Arnold, dem verteidigungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, über die Situation in Nahost, speziell in Syrien, zu diskutieren.

In seinem Vortrag beschrieb Alexander Stenzel den historischen Rahmen der Konflikte im Nahen Osten. Die Grundlagen hierfür legte vor 100 Jahren bereits das Sykes-Picot-Abkommen, das nach der Zerschlagung des osmanischen Reichs im Ersten Weltkrieg in einer geheimen Übereinkunft die Interessensgebiete in Nah-Ost zwischen Großbritannien und Frankreich aufteilte. Bis zum Ende des Kalten Krieges im 21. Jahrhundert blieb die Politik in den dortigen Gebieten stark fremdbestimmt. Als kritischste Entwicklung für die heutige Situation beschrieb Alexander Stenzel, dass die syrische Regierung – zur Zeit des 2. Irak-Krieges – es Dschihadisten ermöglichte, Kämpfer, sowie Kriegsgüter über Syrien in den Irak zu schleusen. Die Strukturen, die die Terroristen in dieser Zeit in Syrien aufbauen konnten, waren eine Voraussetzung für die rasante und starke Entwicklung des IS. Mit beeindruckenden Worten umriss Stenzel auch seine persönlichen Erfahrungen in den Krisengebieten.

Rainer Arnold ging auf die aktuellen Entwicklungen ein und versuchte Lösungsansätze für ein Zurückdrängen des IS aufzuzeigen. Er betonte, welch wichtige Rolle die USA und Saudi-Arabien auf der einen und Russland und der Iran auf der anderen Seite spielen. Deutschland unterstütze die Anti-IS-Koalition durch die Aufklärungsarbeit der in Incirlik stationierten Bundeswehr-Einheit.

Ansonsten seien die diplomatischen Mittel Deutschlands zur Einflussnahme stark beschränkt, wenngleich auch Deutschland, insbesondere durch die Flüchtlingsthematik von den Auswirkungen des Bürgerkrieges in Syrien betroffen sei.

Am Ende plädierten sowohl Alexander Stenzel als auch Rainer Arnold dafür, den Blick auf die Menschen, die unter dem IS und dem Krieg in Syrien leiden, nicht zu verlieren und das humanitäre Engagement für sie weiterhin zu unterstützen und auszubauen.

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02.05.2017, 19:30 Uhr Ortsvereinsvorstandssitzung Energiewende
Dirk Baranek informiert uns über die Perspektive der Energiewende.

13.06.2017, 19:30 Uhr Mitgliederversammlung mit Ute Vogt

09.07.2017, 11:00 Uhr Sommerfest mit den Natrufreunden

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Ute Vogt - für uns im Bundestag

SPD im Gemeinderat