SPD Stuttgart-Degerloch

 

Baden-Württemberg braucht eine Nachhaltigkeitsstategie, die den Namen auch verdient

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Veranstaltung mit Matthias Tröndle, Michael von Hauff und Nils Schmid

Zur Diskussion über eine zukunftsfähige und nachhaltige Wirtschaft in Baden-Württemberg luden Matthias Tröndle, SPD-Landtagskandidat, und der SPD-Ortsverein Sillenbuch ein, und 60 Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtbezirk folgten. Die Diskussionsrunde unter dem Titel „Welches Wachstum braucht das Land?“ war bereits die zweite Veranstaltung im Wahlkreis Stuttgart 2 im Rahmen der 100-Dialoge-Tour der Landes-SPD und markierte als insgesamt 51. Veranstaltung im Land gleichzeitig den Beginn der zweiten Halbzeit der Tour.

Als Referenten mit dabei war nicht nur der Spitzenkandidat der SPD Baden-Württemberg und finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Nils Schmid MdL sondern mit Prof. Dr. Michael von Hauff von der TU Kaiserslautern ein Volkswirtschaftler, der sich insbesondere mit nachhaltiger Entwicklung beschäftigt. Dementsprechend regte Matthias Tröndle gleich zur Einleitung zum Nachdenken darüber an, „ob denn das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts überhaupt Auskunft über die Lebensqualität der Menschen im Land gibt.“ Matthias Tröndle forderte, dass auch Nachhaltigkeit, Bildung und soziale Teilhabe in einen Fortschrittsindikator eingehen müssten.

In seinem Eingangsreferat machte Michael von Hauff klar, dass Wirtschaft immer zusammen mit Umwelt und Sozialem gesehen werden müsste. Deshalb gäbe es keinen Grund wegen der Situation auf dem Arbeitsmarkt in Jubelstürme auszubrechen, denn ein großer Teil der Jobs seien niedrig entlohnt oder befristet, und diese Beschäftigten hätten nichts vom Aufschwung. Auch die Umweltfolgen seien immer noch nicht berücksichtigt, so Michael von Hauff, „Baden-Württemberg braucht eine Nachhaltigkeitsstategie, die den Namen auch verdient, unser Nachbarland Rheinland-Pfalz geht hier voran“. Auch erklärte Michael von Hauff deutlich, dass aus seiner Sicht die Finanzkrise noch nicht überwunden sei. „Wenn wir jetzt nicht die internationalen Finanzmärkte neu regeln, bekommen wir in einigen Jahren den nächsten Einbruch“, so Michael von Hauff.

Nils Schmid sieht durch die Politik der aktuellen Landesregierung den Wohlstand im Land gefährdet, denn in den wichtigen Zukunftsfeldern, den erneuerbaren Energien, neuen Technologien, und Gesundheitsdienstleistungen falle Baden-Württemberg zurück. Aber auch die gelungene Integration von Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund sei für die Wirtschaft genauso wichtig, wie auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine bessere Bildungspolitik. „Bildung ist nichts anderes als die soziale Infrastruktur des Landes“, so Nils Schmid.

Bild: Matthias Tröndle und Prof. Dr. Michael von Hauff

 

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