Carsten Singer: Susanne Eisenmann ignoriert Wissenschaft und riskiert dadurch Menschenleben

Veröffentlicht in Landespolitik


Landtagskandidat Carsten Singer im Coronaunterricht

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina schlägt eine Verlängerung der Weihnachtsferien und eine Umstellung auf einen Wechselunterricht in den weiterführenden Schulen vor. Dadurch sollen die Infektionszahlen gesenkt werden. Kultusministerin Eisenmann ignoriert diese Vorschläge und be- zeichnet die Akademie als „nicht auf der Höhe der Zeit“.

Der Landtagskandidat der SPD im Wahlkreis II (Stuttgart-Filder), Carsten Singer, kritisiert die Ministerin dafür scharf: „Frau Eisenmann hat es verpasst, den Schulbetrieb auf die absehbare zweite Welle vorzube- reiten und ignoriert nun wissenschaftliche Empfehlungen. Damit riskiert sie die Leben von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie deren Familien und Angehörigen“.

Singer, der selbst Lehrer am Paracelsus-Gymnasium in Stuttgart-Hohenheim ist, fordert drei Sofortmaß- nahmen: „Alle an der Schule müssen mit FFP2-Masken ausgerüstet werden. Außerdem brauchen wir un- bedingt Luftfilteranlagen für Klassenzimmer ohne ausreichende Lüftungsmöglichkeit.“
Eine weitere Maßnahme sieht der 33-Jährige in der digitalen Ausstattung von Schulen: „Ausreichend digi- tale Endgeräte sind für den Wechselbetrieb an den Schulen unabdingbar. Nicht nur sind sie jetzt beson- ders nützlich, sondern auch eine gute Investition in die Zukunft. Das hat Frau Eisenmann leider komplett versäumt und stellt damit unter Beweis: ihre Bildungspolitik war noch nie auf der Höhe der Zeit!“

Besonders ärgert den Lehrer Frau Eisenmanns Entscheidung, den Wechselunterricht an Schulen erst ab einem Inzidenzwert von mehr als 300 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner verpflichtend zu machen. Die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts liegt bei einem Wert von 50. „Diese Wissenschaftsignoranz in einer Zeit, in der die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle einen traurigen Rekord nach dem nächs- ten jagen macht mich fassungslos. Wir müssen jetzt dringend entgegensteuern!“

Eventuell wird Carsten Singer dies seiner Obersten Dienstvorgesetzen bald direkt sagen können. Beide kandidieren nämlich im Wahlkreis II für den Landtag.

 

Ute Vogt - für uns im Bundestag

 

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