Über 60 Gäste fanden den Weg ins Naturfreundehaus Roßhau zum diesjährigen Fastenbrechen. Ziel der Degerlocher Sozialdemokraten ist es einen Dialog zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Religionen im Stadtteil zu fördern. „Das Fastenbrechen soll gelebte gegenseitige Integration darstellen“, so Ergun Can.
Stadtrat Can begrüßte die Gäste und betonte, dass es der SPD Degerloch wichtig sei einen Beitrag zur Integration zu leisten. Das Ziel sei es zu einer „Kultur der Anerkennung“ zu kommen, die den Islam nicht pauschal abwerte oder stigmatisiere. „Wir Sozialdemokraten setzen uns für die Existenz der Weltreligionen nebeneinander auf gleicher Augenhöhe ein.“ Can betonte, dass auch die muslimischen Organisationen und Verbände dazu beitragen müssten, dass fundamentalistische Tendenzen in ihren Reihen keinen Bewegungsspielraum hätten. „Ein gemeinsames Ziel muss es sein, alle Anstrengungen zu unternehmen, um Muslime rechtlich und politisch zu integrieren.“ betont der in Istanbul geborene türkischstämmige Schwabe Ergun Can.
Can forderte ferner, die Möglichkeit der Ausbildung von Imamen und Religionslehrern an deutschen Universitäten sowie das Angebot von islamischem Religionsunterricht in DEUTSCHER Sprache an deutschen Schulen.
Ali Okumus von der Moschee in Feuerbach führte die Gäste deutscher und nicht-deutscher Herkunft, moslemischen und christlichen Glaubens anschließend in die Bedeutung des Fastenbrechens im Islam ein.
Um 18:42 wurde das Fasten gebrochen und es begann ein gemütlicher, informativer Abend mit vielen guten Gesprächen. Die Gäste freuten sich über das reichhaltige internationale Buffet mit vielen Spezialitäten. Vom traditionellen türkischen Bohneneintopf über Gemüseplatte, Reispfanne, Fisch, Salate bis hin zum schwäbischen Käskuchen gab es alles.
Pressemitteilung der SPD Degerloch