Die SPD Degerloch lehnt eine zweite Start- und Landebahn auf den Fildern entschieden ab. Außer den rund 150 ha direktem Flächenverbrauch auf den Fildern würde es zu einer zusätzlichen Flächenversiegelung durch die notwendige Infrastruktur rund um den Flughafen kommen. „Wir sagen NEIN!“ so die Degerlocher Bezirksbeirätin Ursula Wolf. „Die Menschen auf den Fildern sind heute schon überdurchschnittlich durch Lärm, Belastungen durch den Verkehr und Flächenverbrauch durch Flughafen, Messe und Autobahn betroffen. Die Grenze des Zumutbaren ist längst überschritten.“ Wolf betont, dass sich die SPD auf den Fildern daher geschlossen gegen einen weiteren Ausbau des Flughafens - egal ob auf Esslinger Gemarkung (Südvariante) oder auf Stuttgarter Seite (Nordvariante)– ausspricht.
Nachdem das lange angekündigte „Gutachten“ des Flughafens nun vorliegt ist klar, dass der Flughafen sowohl eine zweite Start- und Landebahn als auch eine Verkürzung des Nachtflugverbots plant. Derzeit nutzen jährlich rund 10 Mio. Passagiere der Stuttgarter Flughafen. Die Gutachter prognostizieren bis 2020 eine Steigerung der Fluggastzahlen auf 17,3 Mio. Daher schlagen die Planer mehrere mögliche Ausbauvarianten südlich und nördlich der heutigen Piste vor. Für die zweite Start- und Landebahn veranschlagen Sie einen Flächenbedarf von rund 150 ha außerhalb des heutigen Flughafengeländes.
Die SPD Degerloch lehnt eine zweite Start- und Landebahn auf den Fildern entschieden ab. Außer den rund 150 ha direktem Flächenverbrauch auf den Fildern würde es zu einer zusätzlichen Flächenversiegelung durch die notwendige Infrastruktur rund um den Flughafen kommen. „Wir sagen NEIN!“ so die Degerlocher Bezirksbeirätin Ursula Wolf. „Die Menschen auf den Fildern sind heute schon überdurchschnittlich durch Lärm, Belastungen durch den Verkehr und Flächenverbrauch durch Flughafen, Messe und Autobahn betroffen. Die Grenze des Zumutbaren ist längst überschritten.“ Wolf betont, dass sich die SPD auf den Fildern daher geschlossen gegen einen weiteren Ausbau des Flughafens - egal ob auf Esslinger Gemarkung (Südvariante) oder auf Stuttgarter Seite (Nordvariante)– ausspricht.
Der Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Nürtinger Abgeordnete Dr. Nils Schmid betont, dass die SPD im Land über sämtliche Ebenen hinweg - vom Landesverband, über die Landtagsfraktion bis hin zu den Kreisverbänden Esslingen, Böblingen und Stuttgart, den betroffenen Gemeinderatsfraktionen und den SPD-Ortsvereinen auf den Fildern - eine zweite Start- und Landebahn entschieden ablehnt. „Auch eine Aufweichung des Nachtflugverbots darf es im Interesse der auf den Fildern lebenden Menschen nicht geben!“ so Nils Schmid. „Der Flughafen Stuttgart hat mit aktuell 10 Millionen Fluggästen pro Jahr eine Schallgrenze erreicht, die die Menschen auf den Fildern heute schon enorm belastet. Aber nicht nur die Menschen in der unmittelbaren Umgebung des Flughafens sind betroffen, sondern auch weite Teilen der Region Stuttgart.“
Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion kritisiert die Landesregierung scharf, die mit Verweis auf ein eigenes Gutachten weiter auf Zeit spiele. Schmid fordert die Regierungsfraktionen auf endlich klipp und klar Flagge zu zeigen und zu ihren früher gegebenen Versprechen zu stehen. Oettinger-Vorgänger Teufel haben den Menschen auf den Fildern hoch und heilig versprochen, dass sie keine weiteren Ausbaumaßnahmen zu befürchten haben.