Veröffentlicht in Ortsverein
am 01.01.2016

Unterhaltsames Programm

Jahres-Abschluss-Feier 2015 der SPD Degerloch

Unterhaltsam, politisch, gesellig – familiär, so war das Flair der Jahres-Abschluss-Feier der Degerlocher SPD Ende Dezember im Naturfreundehaus. Zu Beginn dankte Vorsitzender Wilfried Seuberth in einem kurzen Rückblick allen Genossinnen und Genossen für ihren Einsatz und ihre Mitarbeit in und für die SPD, insbesondere den Mandatsträgern Dr. Maria Hackl (Stadträtin), Ulrich-Michael Weiss (Bezirksbeirat) und dem Landtagskandidaten Ergun Can. Er machte deutlich, dass die Partei sowohl im Stadtbezirk wie im Land und im Bund einiges für die Menschen erreicht habe, so z.B. den Mindestlohn, die Mietpreisbremse oder die flächendeckende Einführung der Ganztagesbetreuung. Auf diesem Wege wolle man auch nach dem 13. März, dem Termin der Landtagswahl, weiterhin gestaltend aktiv sein. Den Höhepunkt bildeten die folgenden Ehrungen von Mitgliedern für ihr langjähriges Engagement: Für Dilara Can und Erika Wolf (je 10 Jahre), Ralf Lächler (25 Jahre), Brigitte Zimmermann (30 Jahre), Ulrich Gugel und Peter Rothemund (je 40 Jahre), Josef Brandl (45 Jahre) und als Höhepunkt Gerda Strunk für 70jährige Mitgliedschaft! „Unsere Gerda“ erzählte anschließend einige Erlebnisse aus ihrer Zeit in der SPD im Nachkriegsdeutschland in Hannover und Berlin. Schließlich las Dr. Gerhard Lang einige Episoden zum Schmunzeln aus seiner Biografie „Kein Engel in der Höllgasse“. Unser Bild zeigt Brigitte Zimmermann, die alle Anwesenden mit einem wunderschönen, selbst gebastelten Engel bedachte – jeder mit einem Sinnspruch versehen. Bei Plätzchen, Zopf, Glühwein und vielen Gesprächen klang die rundum stimmungsvolle Feier schließlich aus.

Wir wünschen einen guten Start ins neue Jahr 2016!

 

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am 20.12.2015

Diskussion über die Zukunft der SPD Stuttgart

Bei unserer letzten regulären Mitgliederversammlung im Dezember stand die Zukunft der Stuttgarter SPD im Mittelpunkt. Ursula Wolf und Jürgen Schmid aus dem Kreisvorstand berichteten über die inhaltlichen und organisatorischen Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen, die nach der Kommunalwahl 2014 eingerichtet wurden.
Die anschließende Diskussion wurde kontrovers geführt, aber am Ende waren sich alle einig: Gemeinsam werden wir den Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass die SPD die Partei ist, die den Herausforderungen unserer Stadt realitätsnah begegnet!

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am 04.12.2015

Bei unserer Mitgliederversammlung im November beschäftigten wir uns mit dem Thema Poltikverdrossenheit im Allgemeinen, und der Wahlmüdigkeit im Speziellen.

Der Altbürgermeister Dr. Gerhard Lang lieferte dazu einen spannenden Impuls, die darauffolgende Diskussion befasst sich mit verschiedenen Lösungsansätzen wie einer Wahlpflicht oder der Vereinfachung des Wahlprozesses.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der wir auch ein Neumitglied begrüßen durften!

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am 01.08.2015

Städte werden von Menschen gestaltet und wirken auf ihre Bewohner zurück. Von sozialpsychologischen Bestandsaufnahmen ausgehend, prangert der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich in seinem berühmten Werk aus den 60er Jahren an, dass die Stadtentwicklung in der Nachkriegszeit "die Unwirtlichkeit unserer Städte" verschlimmert habe, statt die Sozialisation ihrer Bürger zu fördern. Mit diesen Worten begrüßte Bezirksbeirat und Vorstand Ulrich-Michael Weiss zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu einer hochkarätigen Veranstaltung im Naturfreundehaus, darunter Stadträtin Schiener sowie die Bezirksbeiräte Puschner und Huppenbauer. Er freue sich sehr, dass Professor Roland Ostertag seiner Einladung gefolgt sei, um über „Urbanität in Stuttgart – Baukultur und Verkehrsstruktur sowie Möglichkeiten ihrer Entwicklung“ zu referieren.

Nach einem kurzen persönlichen Rückblick, in dem er auch seine bald 60-jährige SPD-Mitgliedschaft erwähnte, warf der Referent einen profunden und mit Bildern und Dokumenten veranschaulichten Blick in die „Historie der Stadt“. Stuttgart sei jünger als einige seiner Stadtbezirke wie z. B. Feuerbach oder Cannstatt. Stuttgart habe einst eine „unverwechselbare Bäderstadt“ werden und sein sollen. Nach dem Krieg aber habe es sich als „Autostadt“ verstanden. Entsprechend sei sie heute „eingeschnürt“: Herausgekommen seien Straßen, Straßen – und das Porsche-Museum, er kritisierte auch die aktuellen Planungen bei S21.  Stuttgart habe schon jetzt die meisten Unterführungen pro Einwohner. Es gelte, die Oberfläche wieder gleichberechtigt für alle zu gestalten, für Menschen, Natur und ÖPNV. Auch das Wasser müsse wieder „hoch gehoben“ werden, Stuttgart habe viele Gewässer, die samt und sonders unter die Erde gelegt worden seien. Was der Landeshauptstadt generell gefehlt habe und noch fehle, sei eine „Vision“, wie und wohin sich die Stadt entwickeln solle. So sei vieles im Stückwerk entstanden, punktuell durchaus gelungen, jedoch ohne Gesamtcharakter.

In der anschließenden Aussprache nahm Prof. Ostertag Stellung zu vielen Fragen Stellung, u.a. zu einer möglichen Renaturalisierung, der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, der Nutzung von unnötig brach liegendem Flächen (wie z.B. Tennisplätze, die nur 2 Wochen im Jahr genutzt werden). Dr. Josef Brandl nannte die Ära Schuster eine „dritte Stadtzerstörung“ Stuttgarts, weil man in dieser Zeit alles den Investoren überlassen habe statt selbst Stadtplanung und Stadtentwicklung zu betreiben.

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am 08.07.2015

Auf unserer Mitgliederversammlung Mitte Juni stellte Ursula Wolf aus dem Kreisvorstand uns die Ergebnisse einer Analyse der Stuttgarter SPD vor. Mithilfe eines umfangreichen Arbeitsprogrammes werden wir nun die nötigen Maßnahmen er greifen, damit es wieder aufwärts geht!

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